Eigentlich wollte ich gar nicht zur Cebit. Aber vorgestern abend um 20 Uhr entschied sich, dass ich am Tag darauf hinfahren würde. Also um 4 Uhr aufgestanden, in den ICE gehüpft und ab nach Hannover. Vielleicht gibt es ja zu BPM ein paar spannende Sachen zu sehen.
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In der ersten Jahreshälfte haben wir eine Umfrage unter den Anwendern von BPM-Softwareprodukten gemacht.
Jetzt bin ich auch endlich dazu gekommen, die insg. 163 verwertbaren Fragebögen aufzubereiten. Wir hatten erstmals nach bestimmten Produkten gefragt und uns dabei für sehr konkrete Aspekte wie die Bedienbarkeit, die aufgebrachten Lizenzkosten usw. interessiert.
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OK, hochoffiziell ist die Sache noch nicht durch, aber es sieht doch schwer danach aus: Der Anbieter eines BPMS (Einsatzsgebiet: Prozessautomatisierung mit SOA und Human Workflows), Software AG, kauft den vermutlich wichtigsten Anbieter eines BPMA-Werkzeuges (Einsatzgebiet: Prozessdokumentation und -analyse), IDS Scheer, u.a. hier nachlesbar.
Aus meiner Sicht das bisher spannendste Indiz für die Konvergenz der beiden BPM-Fraktionen und die damit verbundene Konsolidierung des Marktes. Jetzt sollte auch der letzte Process Execution – averse IT-follows-Business-Ideologe merken, wo die Reise hingeht
Erst vor kurzem hatte ich mir den Business Modeler der IBM angesehen, der in genau dasselbe Thema fällt. Ob der Coup von SAG und IDS auch operativ gelingen und zum Erfolg führen wird, kann man natürlich bezweifeln und als Außenstehender nicht wirklich seriös beurteilen.
Aber man kann trotzdem drüber diskutieren
Und genau das hat Gero Decker von Signavio im BPM-Netzwerk angestoßen: Zum Forenbeitrag
Insofern möchte ich alle BPM-Guide-Leser einladen, sich an der Diskussion zu beteiligen…
Den Markt für BPM-Software kann man derzeit noch – ganz grob – in zwei Segmente aufteilen: BPMA-Werkzeuge kümmern sich um die fachliche Modellierung und Analyse von Geschäftsprozessen, während BPMS die Automatisierung adressieren. Schon seit Jahren werden ganzheitliche Lösungen gefordert, um den berühmt-berüchtigten BPM-Kreislauf besser unterstützen zu können. Vor ein paar Tagen habe ich gesehen, wie ein bekannter BPMS-Anbieter das Thema BPMA aufgreift.
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Eigene Workflow-Engines zu bauen scheint nach wie vor ein angesagtes Thema zu sein. Auch wir sind mit der Fragestellung gerade bei verschiedenen Kunden konfrontiert. Warum man im Jahr 2009 immer noch eigene Engines baut ist mir ein Rätsel, ich will auch kurz sagen warum.
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Am 19. Mai haben wir in Frankfurt a.M. wieder den PSD durchgeführt. Wir, das sind einmal die Gesellschaft für Organisation als Veranstalterin, und zum Zweiten die camunda, die den PSD inhaltlich konzipiert und operativ begleitet hat. Es wurden 20 BPM-Softwareprodukte vorgeführt, und über 200 Menschen kamen bei der Veranstaltung zusammen. Die Moderatoren der drei Tracks für fachliches Prozessmanagement, SOA und Human Workflows zogen ein recht positives Fazit, auch wenn sich mein Kollege Bernd Rücker gewünscht hätte, dass noch mehr Anbieter ihre Produkte mit Live-Demos erklären.
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Immer wieder fragt man uns, ob man seine Prozesse nicht einfach mit dem guten alten Visio dokumentieren kann. Man kann schon. Die Frage ist nur, wieviel Freude man daran hat. Ich rede jetzt nicht von BPM-Tools, die auf Visio aufsetzen, sondern nur vom reinen Visio an sich. Hier kommen mal ein paar Argumente, die möglichst einfach erklären, warum man das lieber lassen sollte:
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In diesem Jahr führe ich zum dritten Mal meine Befragung über BPM-Software durch.
Teilnehmen können Anwender, die bereits Erfahrungen mit einem BPM-Tool gesammelt haben, und alle, die sich für BPM-Tools interessieren. Indem wir die Aussagen der Anwender den Vorstellungen der Interessenten gegenüber stellen, wollen wir ein Bild davon bekommen, ob BPM-Tools die Erwartungen der Kunden erfüllen können, und wo ggf. die häufigsten Probleme liegen.
Jeder Teilnehmer erhält kostenlos die ausführliche Auswertung, und es gibt auch etwas zu gewinnen
Mehr Infos und der Link zur Teilnahme: http://www.BPM-Software.de
Vielen Dank für Ihre Hilfe
Am Freitag (07.03.) war ich für ein paar Stunden auf der Cebit. Das ist ja eine ganz gute Gelegenheit, sich die neuen Entwicklungen bei den BPM-Softwareprodukten vorführen zu lassen. Dachte ich mir. War aber gar nicht so einfach…
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Im Auftrag der Gesellschaft für Organisation führen wir erneut den Process Solutions Day durch. Beim PSD geht es darum, einen Überblick zum Thema BPM-Software zu geben. Natürlich dürfen dabei auch die Anbieter nicht fehlen – in diesem Jahr sind ganze 19 Produkte vertreten.
Mit von der Partie sind sowohl große Firmen wie IBM, Oracle und Software AG, als auch mittlere und kleine Anbieter. Mit Signavio wird sogar ein absoluter Newcomer vertreten sein, der gerade einen Businessplan-Wettbewerb gewonnen hat. Man darf also gespannt sein
Neben der vergleichenden Vorstellung der Lösungen gibt es Fachvorträge, und es wird wieder der Process Solution Award für innovatives und mustergültiges BPM verliehen.
Termin: 19. Mai 2009, Frankfurt (Main); Infos und Anmeldung unter http://www.psd2009.de.
Ich würde mich freuen, den einen oder anderen BPM-Guide-Leser dort zu treffen