
In der ersten Jahreshälfte haben wir eine Umfrage unter den Anwendern von BPM-Softwareprodukten gemacht.
Jetzt bin ich auch endlich dazu gekommen, die insg. 163 verwertbaren Fragebögen aufzubereiten. Wir hatten erstmals nach bestimmten Produkten gefragt und uns dabei für sehr konkrete Aspekte wie die Bedienbarkeit, die aufgebrachten Lizenzkosten usw. interessiert.
Weiterlesen…
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Nicht nur, dass unser Praxishandbuch BPMN endlich vollbracht ist (siehe Wir haben fertig), daneben hat mein Prototyp einer BPMN 2.0 Engine mit JBoss jBPM (siehe Bauen wir uns eine BPMN 2.0 Engine), den ich im Rahmen des Buches entwickelt habe, tatsächlich einiges angestossen. Somit wird in der kommenden jBPM Version 4.3 pünktlich zum neuen Jahr (am 01.01.2010) eine BPMN 2.0 Process Engine zur Verfügung stehen (siehe auch The First OSS BPMN 2 Process Engine).
Weiterlesen…

CBPP-Prüflinge
Ich sitze gerade in einem Business Center am Flughafen Zürich, und habe bis eben in dem Raum gesessen, wo gerade die erste Prüfung zum “Certified Business Process Professional (CBPP)” auf Basis des BPM Body of Knowlegde der EABPM stattfindet. Das neben stehende, leider etwas unscharfe Foto beweist den Vorgang, mit meinem Kollegen Bernd Rücker unter den Prüflingen
Insgesamt nehmen ca. 20 Personen an dieser Pilotierung teil, und im Vorfeld gab es doch einige Unsicherheit wegen der Fragen und des CBOK. Jetzt habe ich den Test ja gerade selbst gemacht, und bei ein paar Fragen musste auch ich ziemlich stutzen bzw. überlegen, “wie die das wohl gemeint haben”. Mal schauen, Ende Januar erfahre ich, ob ich bestanden habe – Daumen drücken
Weiterlesen…
In der Ausgabe 04/2009 von “Wirtschaftsinformatik und Management” ist ein Artikel zum o.g. Thema von mir erschienen. Inhaltlich geht es um Process Hosting (BPM als Service) – eine leichtgewichtige Alternative zu großen BPM-Projekten. Die schrittweise Realisierung von BPM-Projekten ist mit dem Ansatz agiler Softwareentwicklung vergleichbar und für mittelständische Unternehmen und BPM-Einsteiger gleichermaßen interessant.
Zum Artikel…

Es ist geschafft! Das Praxishandbuch BPMN sollte eigentlich im Juni 2009 erscheinen, ab 14. Januar ist es tatsächlich erhältlich. 6 Monate Verspätung! Aber es sind genau diese 6 Monate, in denen wir BPMN nochmal intensiv im Projektgeschäft praktizierten, wovon das Buch natürlich sehr profitiert hat. Außerdem hatten wir dadurch die Möglichkeit, auch die kommende Version 2.0 zu berücksichtigen und sogar ein eigenes Kapitel dem Thema der technischen Ausführung von BPMN 2.0-Prozessmodellen zu widmen.
Ich bin unheimlich gespannt auf die Reaktionen zur darin vorgestellten Modellierungsmethodik. Die Rezension von Dr. Bartonitz ist jedenfalls ermutigend, und auch wir haben bislang gute Erfahrungen mit ihr gemacht – deshalb ist sie ja ins Buch gewandert.
Ich glaube, 2010 wird ein extrem spannendes Jahr für die ganze BPM-Welt. Wir haben uns jedenfalls ein paar Dinge vorgenommen, die wir für sehr spannend halten
Stay tuned!
Buch, Vorträge, Projekte, Seminare und ein Webinar: Mein 4. Quartal stand 150%ig im Zeichen von BPMN. Ein paar Termine habe ich noch, aber das Gröbste ist geschafft für dieses Jahr. Zeit für ein Resümee.
Weiterlesen…
Düsseldorf, Darmstadt und München: Die 12. OMG information days sind durch Deutschland getourt, und für camunda war ich natürlich auch wieder dabei. Meine Mission: Die Rettung der BPMN.
Weiterlesen…
Kurze Vorstellung: Mein Name ist Robert Gimbel und ich bin seit Februar neu bei camunda. Nun habe ich mir meinen ersten Blogpost verdient
Anlass ist mein Artikel „BPM – mit kleinen Projekten zum Erfolg“. Wir bei camunda glauben schon lange, dass die Kombination aus BPM und SaaS die Chance ist, kleine BPM-Projekte schnell durchzuführen. Ob man das Ganze nun „BPM in the Cloud“, „Process Hosting“ oder wie neuerdings bei Forrester „Business Process as a Service (BPaaS)“ nennt, finde ich erstmal gar nicht so wichtig. Viel entscheidender ist es, diese Chance auch in der Praxis zu nutzen.
Zurück von der W-JAX 2009 juckt es mich in Fingern über die Zukunft von BPEL zu schreiben. Und da ich auf der W-JAX gelernt habe, dass sowohl Katzenbilder als auch Schlagzeilen, die “Tod” enthalten, eine Garantie für mehr Traffic sind habe ich das doch gleich mal ausprobiert. Übrigens zieht natürlich auch “Porno”, aber so weit wollte ich dann doch nicht gehen
Nun aber ins inhaltliche. In unserem Vortrag “BPMN 2.0 – Wird BPEL noch gebraucht?” sind wir kurz auch auf unsere Einschätzung von BPEL für die Zukunft eingegangen. Ganz knapp zusammengedampft ist dies in etwa Folgendes:
Weiterlesen…

Jetzt ist die W-Jax auch schon wieder vorbei. Und wieder mal ein großes Lob an die Veranstalter, Jax und W-Jax sind m.E. die derzeit besten Konferenzen rund um Java. Bernd hat den BPM-Day moderiert, und wir beide haben dort jeweils einen Vortrag gehalten, deren Folien man sich jetzt anschauen kann:
- BPM und die IT – Architekturen und Use Cases (Zu den Folien): BPEL ist tot und mit ihr auch gleich SOA und BPM! Mit solchen Meinungen werden wir heute schon konfrontiert. Leider fehlt der Debatte eine differenzierte Betrachtung der Dinge. Aus dem Nähkästchen der Projekterfahrung möchte ich daher verschiedene Use Cases und Architekturen im BPM-Umfeld skizzieren und Empfehlungen geben, was eben doch funktioniert. Aber Vorsicht: Enthält persönliche Meinung!
- BPMN 2.0 – Wird BPEL noch gebraucht? (Zu den Folien): BPMN 2.0 soll zur direkten Ausführbarkeit grafischer Prozessmodelle führen, was Standards wie BPEL überflüssig machen würde. Doch funktioniert das wirklich? Dieser Vortrag stellt die neue Version vor und beleuchtet ihre Tauglichkeit für die technische Prozessumsetzung sowie ein verbessertes Business IT Alignment. Er basiert auf den umfangreichen BPM-Praxiserfahrungen der Referenten.