BPM
Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt.
Die Prozessorientierung eines Unternehmens erreicht man weder von heute auf morgen, noch mit langlaufenden “strategischen” Projekten ohne kurzfristigen ROI. Die einzig praktikable Lösung ist ein Step-By-Step-Vorgehen, bei dem jeder Schritt ein überschaubares und beherrschbares Projekt darstellt, das einen direkt spürbaren Nutzen generiert. Solche Projekte drehen sich in den meisten Fällen um die Verbesserung existierender Prozesse, seltener um die reine Prozessdokumentation oder die Einführung völlig neuer Prozesse. Die Kunst besteht nun darin, dass die jeweiligen Projektresultate keine Insellösungen darstellen dürfen, sondern sich in ein Gesamtkonzept zur Erhöhung des BPM-Reifegrades einordnen. Es handelt sich also um eine Etappenwanderung, die Karte und Kompass erfordert.
Harmonie herstellen
Der zweite Erfolgsfaktor ist ein harmonischer Dreiklang der drei wesentlichen Baustellen eines BPM-Engagements:
- Rollen: Sie müssen klären, wer in Ihrer Organisation in Bezug auf BPM welche Aufgaben übernehmen wird, und diese Rollen mit entsprechenden Befugnissen und dem notwendigen Know-how ausstatten.
- Methoden: Dieses Know-how bezieht sich auf Methoden, die zunächst völlig unabhängig von bestimmten Softwaretools funktionieren. Ein erstes Beispiel für eine solche Methode ist der camunda BPM-Kreislauf.
- Werkzeuge: Ein Tool alleine reicht nicht, aber ganz ohne Tool geht es eben auch nicht. Die BPM-Software, die Sie einsetzen, muss die definierten Methoden abbilden und von den geschaffenen Rollen bedient werden können. Es gibt nicht “die beste” BPM-Software, sondern nur die für Ihre Organisation passende.
Nur wenn Sie jeder dieser Baustellen die gebührende Beachtung schenken, werden sie effektiv ineinander greifen und die erfolgsentscheidende Grundlage für Ihr BPM-Engagement darstellen.

