Prozess-Labor - der gordische Knoten in der SachbearbeitungIn den 80er und 90er Jahren wurden systematisch die IT-Systeme für die Sachbearbeitung verbessert (z.B. Online-Dialoge, Workflows etc.). Seit den 90er Jahren haben die Versicherungen mit verschiedenen methodischen Ansätzen und Tools sukzessive die Prozesse optimiert und es werden in Abständen von 2-5 Jahren regelmäßig ganze Bereiche neu organisiert. Für den Sachbearbeiter und die Prozessdurchführung hat sich hier wenig verändert. Durch die zunehmende Zahl der immer schneller durchgeführten Fusionen und die damit einhergehenden Zusammenlegungen von IT-Systemen, hat sich die technische Unterstützung für die Sachbearbeiter i.d.R. verschlechtert. System-Migrationen enden nicht selten in einer zunehmenden Zahl von Sachbearbeitern in den Fachbereichen (zumindest temporär). In der Industrie hat sich Six Sigma zur fundamentalen Verbesserung der Prozesse als Methodik durchgesetzt. Im Dienstleistungsbereich - speziell Versicherungen - sind die Voraussetzungen zum Einsatz dieser Methodik andere. Das hier erläuterte Prozess-Labor ist eine Methodik, die aus dem Blickwinkel der Sachbearbeitung kurzfristig und effektiv deren Prozesse im Sinne von Six Sigma optimiert, ohne die IT-Systeme zu verändern.Tipp: Praxiskurs BPMN & andere BPM-SeminareDie Business Process Modeling Notation (BPMN) gewinnt in rasantem Tempo an Verbreitung. Die eigentliche Stärke dieser Notation, nämlich ihre Mächtigkeit zur präzisen Prozessbeschreibung, ist für Einsteiger jedoch häufig verwirrend. Dieses Seminar vermittelt sowohl die Grundlagen als auch Best Practice - Ansätze, um spezifikationskonform zu modellieren und gleichzeitig die Potentiale von BPMN voll auszuschöpfen. Mehr Infos |
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