Lean Six Sigma ein "Problemlöser" im HR-Management?

Die Prozessbeschreibung und -optimierung mittels der Lean Six Sigma Methodik findet zunehmend auch im transaktionalen bzw. administrativen Bereich Anwendung. Die Vorteile von Lean Six Sigma wurden und werden bisher überwiegend im Produktionsbereich genutzt. Einige Branchen z. B. insbesondere der Bankenbereich haben jedoch damit begonnen, das erhebliche Potential dieser Methodik für Ihre administrativen Prozesse zu nutzen. Kann die Methodik auch im HR-Management erfolgreich eingesetzt werden?

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1. Was ist Lean Six Sigma?

Lean Six Sigma kombiniert zwei Techniken miteinander.

  • Lean Management, welches das Ziel hat die Wertschöpfung in Prozessen zu erhöhen und unnötige Prozessschritte zu eliminieren, dient vor allem der Beschleunigung der Durchlaufzeiten von Prozessen.
  • Six Sigma dagegen erhöht die Qualität von Produkten und Services durch die Reduzierung der Prozessvariation und reduziert bzw. vermeidet dadurch die Defekte und Fehler im Rahmen der Leistungserbringung.

2. Lean Six Sigma im HR-Management

Emplyee-Lyfe-Cycle-Prozess
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Emplyee-Lyfe-Cycle-Prozess

Kann diese unbestritten höchst effiziente Methodik auch auf Prozesse im HR-Management angewandt werden? Können Themen wie Produktionsausschuss, Defekte und die Variation von technischen Produktspezifikationen tatsächlich im administrativ geprägten Personalmanagement angewandt werden?

Voraussetzung für die Anwendung von Lean Six Sigma im HR-Management ist  zunächst die Festlegung und Definition der wesentlichen HR-Prozess Aktivitäten, wie  nachfolgend dargestellt. Dies stellt eine high-level Prozesslandkarte für die weiteren Analysen dar. In diesem Beispiel folgen die wesentlichen Prozessschritte dem Life-Cycle der Mitarbeiter:

Mit diesem Mitarbeiter-Life-Cycle Prozess werden die elementaren Prozessschritte im HR-Bereich definiert. Diese bilden den Rahmen für die Festlegung relevanter Messkriterien und die Ermittlung diesbezüglicher Messdaten innerhalb der Prozesse.

3. Festlegung von Input, Output und messbarer Kundenanforderungen

3.1 Definitionen von Prozessinput und Prozessoutput

Bei der Prozessoptimierung mittels Lean Six Sigma wird zunächst der Prozess untersucht und für jeden der o. g. Prozessschritte der Input und Output festgelegt.

  • Unter Input versteht man hier alle notwendigen Voraussetzungen wie Menschen, Maschinen, Tools, Dokumente, etc. die notwendig sind, damit der Prozess beginnen und durchlaufen werden kann.
  • Unter Output wird hier der Zweck des Prozesses verstanden. Was ist das Ziel des Prozesses? Und vor allem, welches Ergebnis soll für den Kunden mit dem Prozess erreicht werden?

Anhand der

(Kompletter Text nur für Netzwerk-Mitglieder)

Veröffentlicht von Josef Wolf bei BPM-Netzwerk.de am 16. Dezember 2007

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