Mit dem Prozess verbunden: IT, Risiken und Wertschöpfung

Die Betriebssicherheit und permanentes Business-Alignment von Applikations-Landschaften im Zeitalter von global verteilten Wertschöpfungsketten ist zentrale Aufgabe vieler IT-Abteilungen. Kosten senken unter den Prämissen Harmonisierung, Standardisierung und Weiterentwicklung kritischer Systeme stehen dabei weniger Mitarbeiter und mehr outgesourcte Elemente gegenüber. Die konsistente Dokumentation und Analyse der IT-eigenen IT-Prozesse ist dabei ein wichtiger Ansatz, um Architekturen, Risiken und Services im auch bei permanenter Änderung im Blick zu halten.

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Die Business Process Modeling Notation (BPMN) gewinnt in rasantem Tempo an Verbreitung. Die eigentliche Stärke dieser Notation, nämlich ihre Mächtigkeit zur präzisen Prozessbeschreibung, ist für Einsteiger jedoch häufig verwirrend. Dieses Seminar vermittelt sowohl die Grundlagen als auch Best Practice - Ansätze, um spezifikationskonform zu modellieren und gleichzeitig die Potentiale von BPMN voll auszuschöpfen. Mehr Infos

Im April 2007 wurden viele amerikanische Geschäftsreisende darauf aufmerksam, dass die täglichen Annehmlichkeiten des mobilen Zeitalters zum Teil auf sehr delikaten Füßen stehen: einer der grössten Push E-Mail Dienste war in der weltgrößten Volkswirtschaft mehrere Stunden nicht verfügbar - geschäftskritische E-Mails inkl. Anhängen konnten nicht zugestellt werden. Wohl dem der noch ausweichen konnte, oder Kollegen hatte die Informationen via SMS weiterleiten konnten. Doch die meisten Nutzer hatten z.T. schon eine mehr als marginale Störung ihrer täglichen Abläufe und Prozesse zu verzeichnen [Com07, Jun07, Wik07]. Wie sich im Laufe der "Ermittlungen" herausstellte, war in der Nacht ein Softwareupdate fehlgeschlagen, was zum Stillstand kritischer Applikationskomponenten und damit zum Ausfall der angebotenen Dienstleistung führte.

Enterprise Architecture verbindet Wertschöpfung mit IT-Struktur

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Setzt man sich einmal eine ergebnisorientierte "CEO-Brille" auf könnte man folgendes postulieren: das "gutgemeinte" und sicherlich sinnige Update einer unterstütztenden technischen Komponente innerhalb der IT-Abteilung des Unternehmens, nullierte die Wertschöpfung des Providers innerhalb von wenigen Sekunden, unabhängig wer den Fehler jetzt zu verantworten hat (z..B. der Anwender weil die "Upgrade Notes" nicht 100% beachtet worden sind, oder der Hersteller wegen eines Software Fehlers oder einer fehlenden Dokumentation). Was hat also generell versagt bzw. was wären die Anforderungen an die IT damit so etwas in Zukunft nicht wieder passiert? Das wichtigste zuerst: Transparenz. IT und Fachabteilung müssen darüber Bescheid wissen, welcher Teil der Wertschöpfung von welchen IT-Strukturen abhängt - das können Netzwerkinfrastrukturen, aber auch logische IT-Applikationen sein, welche konsistent, z.B. in einem gemeinsamen Repository, die Geschäftsprozesse mit den IT-Elementen verbinden. In der Planungsphase, als auch im operativen Betrieb. Das kann zum Einen dem Fachbereich deutlich machen, dass die IT einen essentiellen Beitrag zur Wertschöpfung leistet [Zie84], zum anderen der IT aber die Wichtigkeit und Kritikalität ihrer Arbeit bewusst machen kann - ein zusätzlicher psychologischer Faktor also. Zwei Nebenaspekte mit durchaus motivierenden Wirkung. Manche Unternehmen argumentieren dabei, dass ihr e
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Veröffentlicht von Michael Peter Linke bei BPM-Netzwerk.de am 01. Juli 2007

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