Open Source und Workflowmanagement

In seinem Beitrag charakterisiert Ralph Soika mögliche WfMS-Lösungen, die als Open Source - Produkte realisiert sind.

Tipp: Praxiskurs BPMN & andere BPM-Seminare

Die Business Process Modeling Notation (BPMN) gewinnt in rasantem Tempo an Verbreitung. Die eigentliche Stärke dieser Notation, nämlich ihre Mächtigkeit zur präzisen Prozessbeschreibung, ist für Einsteiger jedoch häufig verwirrend. Dieses Seminar vermittelt sowohl die Grundlagen als auch Best Practice - Ansätze, um spezifikationskonform zu modellieren und gleichzeitig die Potentiale von BPMN voll auszuschöpfen. Mehr Infos

Der Begriff Open-Source-Software ist zum Schlagwort geworden. Längst sind es nicht mehr ausschließlich EDV-Experten, die sich für Open-Source-Software (OSS) interessieren. Auch große Unternehmen wie IBM verkaufen mittlerweile Rechner mit vorinstalliertem Linux, dem bekanntesten der Open-Source-Betriebssysteme und stellen eigene Softwareprojekte unter Open-Source. Damit macht IBM deutlich, dass Open-Source-Software als konkurrenzfähig gegenüber proprietären Betriebssystemen wie Solaris oder Windows NT betrachtet wird.

Was genau ist Open-Source-Software?

Ein Programm, das unter dem Open-Source-Etikett vertrieben wird, muss mehrere Kriterien erfüllen. Die wesentlichen sind:
  • Freie Weiterverbreitung:
    Jeder darf Open-Source-Software nutzen und beliebig weiterverteilen.

  • Verfügbarkeit des Quellcodes:
    Das Software-Paket muss den Quellcode enthalten oder angeben, an welcher frei zugänglichen Stelle dieser zu erhalten ist.

  • Änderungen am Quellcode
    Der Quellcode darf an eigene Bedürfnisse angepasst und in dieser veränderten Form weitergegeben werden.

Die Vorteile von Open-Source resultieren aus diesen drei Kernprinzipien. Da der Quelltext vorliegt, kann jeder interessierte Entwickler das Programm beliebig erweitern, verbessern und den individuellen Bedürfnissen anpassen. Fehler und Sicherheitslücken können durch die Mitarbeit von Programmierern in aller Welt schnell aufgespürt und behoben werden. Kein kommerziell orientiertes Unternehmen könnte eine vergleichbar große Zahl von Entwicklern bezahlen und so schnell reagieren.
Jeder Anwender kann Änderungen am Quellcode vornehmen und diese weitergeben. Dadurch wird die Qualität der Software ständig verbessert.
Open-Source-Software steht allen offen. Dadurch kann weder ein einzelner Programmierer noch ein Unternehmen die Richtung der Entwicklungen vorgeben. Auch die Probleme, die bei Anbietern kommerzieller Software entstehen, wenn diese ihre Geschäftstätigkeit aufgeben oder von einer anderen Firma übernommen werden, gibt es bei Open-Source-Software nicht, weil ihre Entwicklung und ihr Fortbestehen nicht von einzelnen Firmen abhängt. Stellt eine Entwicklergruppe ihre Arbeit ein, kann diese von anderen aufgenommen werden.

Open Source und offene Standards

Die Programmiersprache Java und Open Source Projekte wie Linux haben gezeigt, wieviel Erfolg von einer Idee ausgehen kann, wenn die verwendeten Technologien auf allgemein anerkannten Standards basieren und frei zugänglich gemacht werden. Durch das Internet ist es in der Softwareindustrie erstmalig zu einem offenen Austausch von Technologien auf einer breiten Basis, und über Unternehmensgrenzen hinweg, gekommen. Viele der heute verbreiteten offenen Standards haben ihre Wurzeln im Internet und Open Source Projekten. Ein weiteres Beispiel für diese Entwicklung ist Linux, welches in nicht vergleichbarer Weise die IT-Welt verändert hat. Aber auch große IT-Unternehmen entwickeln Software auf Basis offener Standards und stellen neue Technologien als Open Sou
(Kompletter Text nur für Netzwerk-Mitglieder)

Veröffentlicht von Ralph Soika bei BPM-Netzwerk.de am 31. März 2005

(c) copyright 2007 BPM-Guide.de - Mon Oct 20 14:10:50 CEST 2008