Business Process Management - ein Quantensprung in den Unternehmen

Die zentrale Frage der meisten BPM-Interessierten lautet wohl: Was bringt mir BPM? In diesem kompakten Kommentar fasst Holger Schellhaas die Potentiale von BPM vor allem im technischen Bereich zusammen.

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Die Business Process Modeling Notation (BPMN) gewinnt in rasantem Tempo an Verbreitung. Die eigentliche Stärke dieser Notation, nämlich ihre Mächtigkeit zur präzisen Prozessbeschreibung, ist für Einsteiger jedoch häufig verwirrend. Dieses Seminar vermittelt sowohl die Grundlagen als auch Best Practice - Ansätze, um spezifikationskonform zu modellieren und gleichzeitig die Potentiale von BPMN voll auszuschöpfen. Mehr Infos

Trotz Rationalisierungstendenzen und Kosteneinsparungen - es gibt sie doch noch: die Innovation. Der Grundgedanke des Business Process Management - BPM - ist allerdings nicht neu: Es ist wohl unstrittig, dass ein Unternehmen, ein Geschäftsbereich oder ein Team effektiver und effizienter arbeiten kann, wenn es seine Prozesse optimiert. Die Kunst ist es, die analysierten und modellierten Prozesse in praktikable und wirkungsvolle Lösungen zu überführen. Mit der durch die meisten Modellierungsprojekte erzeugten "Schrankware" kann man keine realen Prozesse optimieren. Viele abstrakte Prozessbeschreibungen liegen in Schubladen, weil die praktische Anwendbarkeit fehlt.

Das Neue an BPM ist, dass jetzt Lösungen verfügbar sind, die den Prozessanalysten bei der Analyse der Geschäftsvorfälle, beim Design und bei der Umsetzung in funktionierende Applikationen unterstützen, d.h. erfolgreiche BPM-Lösungen erreichen in der Praxis auch das Ziel, die Agilität und Performance zu verbessern. Bisher hat man immer nur über neue Applikationen geredet. Jetzt funktionieren sie auch. Ein strukturierter BPM-Ansatz stellt hierfür Methoden, Verfahren/Policies, Messgrößen und Software Tools bereit. Und jetzt kommt der entscheidende Kick: Erst durch Überführung der in Ablaufdiagrammen dokumentierten Teilschritte in Programmlogik und damit in eine von den Beteiligten für diese Geschäftsprozesse nutzbaren (Web-)Applikation wird der Effekt und ein ständiger Verbesserungsprozess im Tagesgeschäft wirksam.

Moderne BPM-Lösungen legen ein Netz von flexiblen, individualisiert angepassten Prozessen über die bestehenden ERP-, EDM- und CRM-Systeme und erlauben den Zugriff ?on the fly? auf die in dem jeweiligen Prozess-Schritt benötigten Daten - egal, in welchen Systemen diese vorgehalten werden. Das gelingt über geeignete Konnektoren und hochintegrative Komponenten, mit denen z.B. SAP R/3, AS 400 und MS Outlook/Exchange so integriert werden können, dass an den Arbeitplätzen nur die Informationen bereitgestellt werden, die der Nutzer gerade braucht. BPM ist also kein eigenständiges IT-Systemkonzept, sondern eine Zusammenfassung und regelbasierte Steuerung von bereits vorhandenen Werkzeugen. Das neue Buzzword hierfür heißt ?ind
(Kompletter Text nur für Netzwerk-Mitglieder)

Veröffentlicht von Holger Schellhaas bei BPM-Netzwerk.de am 18. April 2006

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