Six Sigma - Ein kurzer Überblick

Wer im Schnelldurchlauf die wichtigsten Eigenschaften von Six Sigma erfahren möchte, wird diesen präzisen und kompakten Artikel zu schätzen wissen.

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Verfolgt man die aktuellen Beiträge in den Medien, so stößt man immer öfter auf Berichte zum Thema Six Sigma. Darüber hinaus scheinen sich auch immer mehr Unternehmen mit dieser Thematik auseinanderzusetzen und sie als interessante und wertvolle Methode für Qualitäts- und Effizienzsteigerungen innerhalb des Unternehmens zu entdecken. Doch was steckt eigentlich hinter Six Sigma?

Kernpunkt von Six Sigma ist die konsequente Durchführung von Prozessverbesserungsprojekten durch speziell ausgebildete Six Sigma Experten (sogenannte Black Belts und Green Belts). Mittels statistischer Methoden spüren sie Fehler in wiederkehrenden Abläufen auf, korrigieren diese und kämpfen auf diese Art und Weise gegen Ineffizienz, Verschwendung und schlechte Qualität. Entscheidend hierbei ist, dass die Analyse und Lösungsentwicklung auf Daten und Fakten beruht und sich nicht wie bei anderen Optimierungsprojekten auf die subjektive Wahrnehmung der Beteiligten beschränkt. Schon so manch sicher geglaubte Problemursache entpuppte sich nach eingehender Analyse im Rahmen von Projekten als nebensächlich. Das Kernproblem (und dementsprechend auch die Lösung) war oft an anderer Stelle zu suchen.

Der Begriff ?Six Sigma? stammt eigentlich aus der Statistik und bedeutet, dass in einem Prozess bei einer Million Fehlermöglichkeiten nur 3,4 Fehler auftreten. Erfüllt ein Prozess diese Anforderung, gilt er statistisch als fehlerfrei.

Den Ursprung fand Six Sigma Anfang der Achtziger Jahre im Rahmen einer Qualitätsinitiative bei Motorola. Jack Welch übertrug dieses Konzept dann auf den Konzern General Electric (GE). Angespornt durch den enormen Erfolg den er damit erzielte, folgten nach und nach weitere Firmen diesem Ansatz.

Obwohl dieses Konzept ursprünglich für die Produktion entwickelt wurde, kann Six Sigma überall dort besonders effizient eingesetzt werden, wo häufig wiederkehrende Prozesse durchlaufen werden, also auch bei Dienstleistern. Insbesondere dort scheint dieses Thema in letzter Zeit extrem an Popularität zu gewinnen. Ein sehr aktuelles Beispiel im Dienstleistungsbereich ist die Einführung von Six Sigma in der Wertpapierabwicklung bei Xchanging (etb ? european transaction bank). (Vgl. Ruggier, Pa
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Veröffentlicht von Michael Neuberg bei BPM-Netzwerk.de am 24. Juni 2005

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