Was ist eigentlich Prozessmanagement?

Es wird viel über BPM geredet, ohne dabei genau zu wissen, worum es sich handelt. Das Ergebnis ist wie so oft: heiße Luft. Diese Einführung soll Licht ins Dunkel bringen und klar verständlich erklären, was mit den Buzz-Words Geschäftsprozessmanagement und -optimierung eigentlich gemeint ist.

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Die Business Process Modeling Notation (BPMN) gewinnt in rasantem Tempo an Verbreitung. Die eigentliche Stärke dieser Notation, nämlich ihre Mächtigkeit zur präzisen Prozessbeschreibung, ist für Einsteiger jedoch häufig verwirrend. Dieses Seminar vermittelt sowohl die Grundlagen als auch Best Practice - Ansätze, um spezifikationskonform zu modellieren und gleichzeitig die Potentiale von BPMN voll auszuschöpfen. Mehr Infos

Einleitung

Es ist schön zu wissen, dass ein Unternehmen, eine Abteilung oder ein Team nur seine Prozesse zu optimieren braucht, um effektiver und effizienter zu arbeiten. Was aber hat man davon, wenn man sich nichts darunter vorstellen kann? Sicherlich, ein optimierter Prozess ist irgendwie eine Folge von Aufgaben, die ohne Reibungsverluste abgearbeitet wird und am Ende ein besonders hochwertiges Output erzeugt. Wozu aber braucht man dann noch ein besonderes ?Geschäftsprozessmanagement??

Geschäftsprozessmanagement für kontinuierlichen Wandel

Viele Unternehmen holen sich Berater ins Haus, um ?ihre Prozesse optimieren zu lassen?. Darunter vestehen Sie einen einmaligen Akt, der mit der Ergebnisabnahme zuende ist und eine Verbesserung herbeigeführt hat. Zwar sind einzelne oder auch alle Abläufe im Unternehmen infolge von Optimierungen mehr oder weniger anders organisiert, ansonsten bleibt aber alles beim Alten.
Eine fatale Verkennung des Nötigen und Möglichen: Geschäftsprozessmanagement bedeutet ständige Führung, Organisation und Controlling aller Geschäftsprozesse. Dabei bestehen die zu managenden Geschäftsprozesse aus funktionsüberschreitenden Verkettungen wertschöpfender Aktivitäten. Diese erzeugen die vom Kunden erwarteten Leistungen und haben strategische Bedeutung für das Unternehmen. Ein Beispiel für einen solchen Geschäftsprozess wäre der Buchhandelsprozess eines Online-Anbieters ? Dieser besteht aus wesentlich mehr Aktivitäten als solchen, die nur dem Vertrieb zuzurechnen sind.
Der wesentliche Vorteil: Ein solches Management ist wesentlich besser geeignet, ständig auf Änderungen in der Unternehmensumwelt (Kunden/Märkte, Lief
(Kompletter Text nur für Netzwerk-Mitglieder)

Veröffentlicht von Jakob Freund bei BPM-Netzwerk.de am 11. Oktober 2004

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