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Neue SOA-Studien

Das Thema SOA (Serviceorientierte Architekturen) erfährt ja zur Zeit ein ziemliches “bashing”, d.h. der praktische Nutzen wird sehr kritisch betrachtet (siehe u.a. SOA is dead; Long Live Services).

Zu dem Thema kann man natürlich geteilter Meinung sein, an dieser Stelle möchte ich aber nur mal auf zwei Studien aufmerksam machen, die vor nicht allzulanger Zeit in Deutschland entstanden sind:

Die Erste ist eine Expertenbefragung zu den Nutzenpotentialen serviceorientierter Architekturen, für die auch ich mich vor einiger Zeit zur Verfügung gestellt hatte. Der Bericht wurde von Alexander Becker an der TU Darmstadt im Rahmen seiner Dissertation erstellt. Für mich haben die Ergebnisse zwar nicht soviel Neues enthalten, aber für manch einen ist es vielleicht interessant zu erfahren, dass der Agilitätsnutzen von sehr viel mehr Experten wahrgenommen wird, als der Nutzen der Wiederverwendung von Services (ich selbst gehöre auch zu dieser “Fraktion”).

Das zweite Dokument ist eine komplette Dissertation mit dem Titel Die organisatorische Bedeutung von “Service Oriented Architectures”. Sie wurde von Sebastian Remer erstellt, und das zufälligerweise ebenfalls an der TU Darmstadt. Das interessante hierbei ist das Fachgebiet, es handelt sich nämlich um eine Doktorarbeit in Sozialwissenschaften. Dementsprechend ist das Ganze natürlich etwas “weicher” als eine Arbeit aus dem Gebiet der Informatik. Sie liefert aber durchaus interessante neue Perspektiven auf das Thema und kann deshalb als Blick über den Tellerrand genutzt werden.

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