Im Augenblick sitze ich im Speaker’s Room auf der OOP in München – erstaunlich, wen man hier so alles trifft. Unseren BPM-Vortrag haben Bernd und ich schon heute früh gehalten. Und obwohl wir doch recht viel Stoff in einen Talk bringen mussten, und ich außerdem noch verschlafen hatte und deshalb ohne Frühstück antreten musste, ist es gut gelaufen – wir haben jedenfalls ein tolles Feedback erhalten. 
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Lange hat es gedauert und teilweise gespannt wurde es erwartet: Die Version 4 der bekannten Open Source Business Process Engine jBPM aus dem Hause JBoss. Jetzt wurde die erste alpha Version veröffentlicht.
Daher habe ich gleich mal einen Beispielprozess mit jBPM 4 umgesetzt und die Version etwas genauer unter die Lupe genommen.
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Wer gerade die OOP besucht, darf unseren Vortrag nicht verpassen
. Der Titel lautet “BPM – Brücke zwischen Business und IT? Status, Mythen, Missverständnisse und Potentiale”, der Name ist Programm. Termin und Abstract findet man hier.
Die Folien werden wir wieder auf BPM-Guide.de veröffentlichen, zusammen mit einem kurze Review der OOP.
Dies ist die Fortsetzung von SOA im Winter – Teil 1 von 2. Die SOIA-Schicht ist diejenige welche uns die Kopfzerbrechen bereitet. Denn bislang existieren noch keine ausreichenden Antworten auf alle Fragen, die uns bei ihrer Umsetzung das Leben schwer machen. Aber gleichzeitig ist die SOIA eben auch das Thema mit den großen Potentialen: Wer die Herausforderungen bewältigt, gewinnt eine Agilität, die seine Wettbewerber nicht besitzen. Es lohnt sich also trotz aller Unkenrufe, das SOA-Thema nüchtern und vorurteilsfrei zu betrachten!
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Angefangen hat es mit dem “BPM-Bierchen”, zu dem sich ein paar Berliner Jungs regelmäßig getroffen haben. Jetzt haben wir einen regionalen Arbeitskreis zum Thema BPM gegründet, der von Jan Mendling koordiniert wird. Wir machen regelmäßige Workshops, deren Ergebnisse in einem Wiki festgehalten, diskutiert und entwickelt werden. Jeder ist eingeladen, mitzumachen. Hierfür am Besten im BPM-Netzwerk einloggen/registrieren und den Rundbrief abonnieren. Außerdem gibt es dort ein Forenbrett zur Runde.
Nachdem der SOA-Begriff von den einschlägigen Anbietern in den letzten Jahren dermaßen überreizt wurde, dass man inzwischen schon fast von einem Brechreiz sprechen muss, haben wir wieder einmal ein Problem: SOA ist prinzipiell hilfreich, aber keiner will es mehr glauben. Was tun? Hier kommt in drei Teilen mal ein Auszug aus meinem Buch “Vom Geschäftsprozess zum Workflow” zu dem Thema, wo ich in Anlehnung an Prof. Dr. Winter den Begriff differenziere und versuche möglichst “untechnisch” zu zeigen, was heute (ganz ehrlich!) schon viel bringt, und wo eigentlich noch die ungelösten Schwierigkeiten liegen.
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Das Thema SOA (Serviceorientierte Architekturen) erfährt ja zur Zeit ein ziemliches “bashing”, d.h. der praktische Nutzen wird sehr kritisch betrachtet (siehe u.a. SOA is dead; Long Live Services).
Zu dem Thema kann man natürlich geteilter Meinung sein, an dieser Stelle möchte ich aber nur mal auf zwei Studien aufmerksam machen, die vor nicht allzulanger Zeit in Deutschland entstanden sind:
Die Erste ist eine Expertenbefragung zu den Nutzenpotentialen serviceorientierter Architekturen, für die auch ich mich vor einiger Zeit zur Verfügung gestellt hatte. Der Bericht wurde von Alexander Becker an der TU Darmstadt im Rahmen seiner Dissertation erstellt. Für mich haben die Ergebnisse zwar nicht soviel Neues enthalten, aber für manch einen ist es vielleicht interessant zu erfahren, dass der Agilitätsnutzen von sehr viel mehr Experten wahrgenommen wird, als der Nutzen der Wiederverwendung von Services (ich selbst gehöre auch zu dieser “Fraktion”).
Das zweite Dokument ist eine komplette Dissertation mit dem Titel Die organisatorische Bedeutung von “Service Oriented Architectures”. Sie wurde von Sebastian Remer erstellt, und das zufälligerweise ebenfalls an der TU Darmstadt. Das interessante hierbei ist das Fachgebiet, es handelt sich nämlich um eine Doktorarbeit in Sozialwissenschaften. Dementsprechend ist das Ganze natürlich etwas “weicher” als eine Arbeit aus dem Gebiet der Informatik. Sie liefert aber durchaus interessante neue Perspektiven auf das Thema und kann deshalb als Blick über den Tellerrand genutzt werden.
Diese kleine Geschichte hat vielleicht nicht so ganz direkt mit Prozessoptimierung zu tun. Andererseits: Wenn ich an so manche Erfahrungen im Bereich der Organisationsgestaltung denke, dann schon. So oder so macht sie einen Heidenspaß, den ich hiermit beim Lesen wünsche.
Und somit auch ein FRÖHLICHES neues Jahr
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